Wasserpfeife, Snus, ...

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Juul

Seit Ende 2018 ist Juul mit einem Design, das einem USB-Stick ähnelt, auch in der Schweiz verfügbar. Dabei handelt es sich um E-Zigaretten, die viel Nikotin enthalten und deswegen ein hohes Suchtrisiko darstellen. 

Für Jugendliche | Juul: Eine Einstiegsdroge zur Nikotinsucht 

Im Gegensatz zu anderen E-Zigaretten funktioniert Juul mit Nikotinsalz. Weil dadurch der unangenehme Hustenreiz bei der Aufnahme des Nikotins unterdrückt wird, ist eine höhere Nikotin-Dosierung möglich.

Auch wenn der Nikotingehalt in der Schweiz auf 20 Milligramm pro Milliliter eingeschränkt ist, konsumiert eine junge Person pro Kapsel gemäss Expertenangaben so viel Nikotin wie etwa bei 7 bis 10 Zigaretten. Dieser Konsumwert gilt jedoch noch nicht als definitiv, weil zurzeit erforscht wird, wie viel Nikotin mit Juul vom Körper tatsächlich aufgenommen wird. Verschiedene Faktoren, wie zum Beispiel die Inhalationstiefe, spielen dabei eine Rolle.

Zudem wirken Nikotinsalze stärker und schneller als die Nikotinextrakte in herkömmlichen E-Zigaretten, was zu einem raschen «Head rush» führt, also einen Nikotin-Kick zur Folge hat.

  • Die höhere Nikotindosis, die stärkere und rasche Wirkung, die unterschiedlichen fruchtigen Geschmacksvarianten und das moderne Design machen aus Juul ein Produkt mit einem sehr hohen Suchtrisiko für Jugendliche. 

 

Für Erwachsene | Eine neue Rauchstopp-Methode?

Es gibt Hinweise, dass E-Zigaretten wie u.a. Juul Erwachsene beim Rauchstopp mit Zigaretten unterstützen können, vielleicht genauso gut wie mit einem Nikotinpflaster. Die Teilnehmerzahlen in diesen Studien sind dennoch gering, daher ihre Schlussfolgerungen zurzeit nur bedingt aussagekräftig.  Wer mehr dazu erfahren möchte, kann folgende Quelle konsultieren: «Can electronic cigarettes help people stop smoking, and are they safe to use for this purpose?». 

Quellen

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Du hast das Recht, dass deine Meinung ernst genommen wird, wenn eine Entscheidung getroffen wird, die dich betrifft.