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Wie surfe ich sicher in Internet?

Cybermobbing ist sehr verbreitet: Dazu gehören u.a. Beleidigungen, Anschuldigungen und Veröffentlichung von peinlichen Bildern und Videos im Internet. Wenige einfache Regeln genügen, um das Risiko eines Mobbing-Angriffs merklich zu minimieren.

Cybermobbing ist für die Opfer sehr belastend: Internet ist 24 Stunden online, Angriffe im Netz sind also rund um die Uhr möglich. Das Publikum ist unüberschaubar gross und vergisst nie. Wer Opfer von Cybermobbing ist, findet keine Ruhe und kann sich im Alltag kaum irgendwo verstecken.

Surfst du mit hohem Risiko im Web oder bist du ein Web-Profi? Der „Watch your web“-Test gibt dir Antworten dazu.

So surfst du sicher in Internet:

  • Mache deine Passwörter niemals öffentlich, das heisst auch nicht deinem oder deiner besten Freund-/in. Denn wer weiss schon, ob er oder sie nächste Woche noch immer der oder die beste Freund/-in ist.
  • Veröffentliche nicht zu viele Informationen über deine Person: sicher nicht dein Wohnort, deine Handynummer und E-Mail-Adresse.
  • Überlege dir gut, welche Fotos du posten willst, denn sie können manipuliert und missbraucht werden.
  • Dein zukünftiger Arbeitgeber könnte deine Mitteilungen lesen. Überlege dir also gut, welche Mitteilungen du postest. Aussagen wie „Ich lese ungerne.“, „Mein Chef nervt.“ oder „Die Arbeit stinkt mir.“ sind nicht gerade von Vorteil, wenn du eine Stelle suchst.
  • Wenn du wütend bist, schalte Handy und Computer aus. Alles, was du der Online-Welt mitteilst, wird die Welt nicht vergessen, auch nicht wenn du dich beruhigt hast.

 

Wurdest du Online oder per Handy angegriffen, beleidigt oder bloss gestellt, reagiere rasch:

  • Sichere die Beweise, so dass die Schule oder die Polizei aufgrund dieser Beweise gezielt handeln kann. Diese Beweise sind auch für die Glaubwürdigkeit deiner Aussagen wichtig.
  • Blockiere oder melde den Cyber-Mobber. Um herauszufinden, wie das funktioniert, öffne die Hilfe-Seite deiner Community-Plattform (z.B. Facebook) und gebe im Suchtextfeld z.B. das Wort "Mobbing" ein. 
  • Antworte nicht auf provozierende oder beleidigende Nachrichten, denn genau eine solche Reaktion will der Täter oder die Täterin provozieren. Irgendwann wird die mobbende Person das Interesse verlieren und mit der Belästigung aufhören.

 

Bei der Koordinationsstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität kannst du ein Meldeformular ausfüllen und so Unterstützung von den Behörden erhalten.

Patronat
Quelle/n
Autor/-in
Claudia Gada
Revisor/-in
Oliver Padlina

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