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Wiedereingliederung

Das Jugendstrafrecht will Jugendliche vor Gefahren schützen und erziehen, d.h. aus Tätern/-innen will es vollwertige, verlässliche berufstätige Mitglieder unserer Gesellschaft machen.

Schutz und Erziehung: Das ist das Ziel des Jugendstrafrechts.

Schützen heisst nicht, Jugendliche vor Sanktionen zu verschonen. Junge Täter/-innen müssen sich für ihre Taten verantworten.

In erster Linie geht es aber darum,

  • Täter/-innen gegen mögliche Gefahren zu schützen (z.B. Gewalt in der Familie),
  • sie auf die Auswirkungen ihres schädlichen Verhaltens aufmerksam zu machen (z.B. Strafe als Folge einer Schlägerei)
  • günstige Bedingungen zu fördern (z.B. in geschützten Rahmen ein Beruf lernen).

Das Jugendstrafrecht hat Erfolg, wenn die ex-Täter/-innen lernen, Gewalt abzulehnen, andere Menschen zu respektieren sowie in der Gesellschaft integriert und beruflich tätig sind (oder sein werden).

Fazit

Das Jugendstrafrecht ist ein auf Personen abgestimmtes, täterbezogenes Strafrecht. Damit steht es im Gegensatz zum tatbezogenen Erwachsenen-Strafrecht, bei denen es vor allem darum geht, dass Täter/-innen für ihren Tat büssen müssen.

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