Sexuelle Gewalt

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Deinen Gefühlen vertrauen

An deinen Gefühlen erkennst du, was du magst und was nicht. Wenn du sie ernst nimmst und auf sie vertraust, fällt es dir leichter, Anderen zu sagen, was du willst und was nicht. 

Gefühle sind sozusagen Wegweiser: «Angenehme» Gefühle – wie Glück, Freude, Zufriedenheit – geben dir die Rückmeldung, dass alles stimmt. «Unangenehme» Gefühle – z.B. Angst, Wut, Ekel, Trauer, Verzweiflung – zeigen an, dass etwas nicht stimmt. Nimm deine Gefühle ernst: Sie helfen dir, herauszufinden, was du willst und was nicht.

Vieles Neue macht zum Beispiel Angst: Stell dir vor, du gehst zum ersten Mal in einen Club und fühlst dich total unsicher. Die Angst sagt dir, dass hier unbekanntes Neuland ist und du ein bisschen vorsichtig sein solltest. Je öfter du in den Club gehst, desto sicherer und erfahrener wirst du – und damit schwindet die Angst.

Es gibt auch Situationen, wo dir die Angst zeigt, dass du eine Erfahrung besser bleiben lässt: Stell dir vor, deine Freundin möchte dich überreden, nachts mit ihr und zwei Typen mitzugehen. Du hast dabei ganz unangenehme Gefühle. Sie sagen dir: «Gefahr!» Dann hör auf diese Gefühle. Egal, wie sehr deine Freundin drängelt.

Drängeln, dich auslachen, Sprüche wie „Stell dich nicht so dran!“ oder „Angsthase“: Damit versuchen andere, deine Gefühle nieder zu machen. Lass dich nicht beirren. Niemand kann dir vorschreiben, wie du dich in einer Situation fühlen sollst! Deine Gefühle sagen dir, was für dich stimmt und was nicht. Vertraue deinen Gefühlen, sie helfen dir, richtig zu entscheiden

Patronat
Autor/-in
Annette Bischof-Campbell
Ingrid Hülsmann

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