Psychische Störungen

Inhalt

Was kommt nach dem Trauma?

Menschen reagieren auf lebensbedrohende Ereignisse sehr unterschiedlich; die einen können das Erlebte verarbeiten ohne zu erkranken, bei anderen hinterlässt das Ereignis tiefe Spuren.

Bedrohliche Ereignisse (z.B. Verlust der Eltern, Vergewaltigung, Kriegserlebnis, Naturkatastrophen) können bei Jugendlichen tiefgreifende Ängste auslösen. Diese zeigen sich im Wiedererleben von kurzen Erinnerungsbruchstücken bis hin zum Erinnern des gesamten Ereignisses, teilweise mit körperlichen Reaktionen, Alpträumen und Schlafstörungen.

Jugendliche mit einer posttraumatischen Belastungsstörung fühlen sich taub und empfindungslos. Sie sind traurig und niedergeschlagen, grundlos treten Schuld- und Schamgefühle auf und auch Ärger und Wut sind mögliche Reaktionen. Manchmal kommen die Symptome etwas später oder zeigen sich an Orten, die Erinnerungen hervorrufen.

Behandlung

Die Behandlung einer posttraumatischen Belastungsstörung beginnt damit, dass man dem Betroffenen Aufmerksamkeit schenkt, sich um ihn kümmert und ihm das Leben in einer sicheren Umgebung ermöglicht.

Man beginnt mit dem Betroffenen Strategien zu entwickeln, wie er damit umgeht, wenn Erinnerungen wach gerufen und Ängste ausgelöst werden. Anhand unterschiedlicher Therapien lernt der Patient mit Stress umzugehen und die Symptome zu mildern oder aufzuheben.

Es gibt Betroffene, welche nach kurzer Zeit vollkommen gesund werden, andere brauchen etwas mehr Zeit.

Notfall

Ein Jugendlicher, der ein lebensbedrohendes Ereignis wiedererlebt, zeigt deutliche körperliche Reaktionen, wie plötzliches Herzrasen, Schweissausbrüche, Fluchttendenzen und Panikanfälle. In einem solchen Fall ist der Hausarzt oder ein Notfallpsychiater der richtige Ansprechpartner.

Tipps und Therapievermittlung

Für eine Vertiefung empfehlen wir Ihnen das Buch «Ratgeber Trauma und Posttraumatische Belastungsstörung» von Thomas Ehring und die Internetseite www.myhandicap.ch.

Gesamtschweizerisch finden Sie Adressen von Psychologen/-innen auf der FSP-Website.

Die Krisenintervention ambulant und stationär in Zürich (KIZ) bietet zudem Menschen in aussergewöhnlichen Lebenssituationen fachliche Beratung und Betreuung (Flyer).

Patronat
Autor/-in
Felix Schrader
Monika Alessi

Für dich aus der Region

BL: Notfall, Krisensituation BL: Kinder- und Jugendpsychiatrie KJP

BS: Notfall, Krisensituation BS: Kinder- und Jugendpsychiatrische Klinik der UPK Basel

Fokus

Lehrstelle finden

Wenn es schwierig wird

Lehrstelle finden

In manchen Berufen ist es schwierig, eine Lehrstelle zu finden. Wie Sie Ihr Kind dabei unterstützen können.

Video

Sucht bei Jugendlichen

Für dich aus der Region

BL: Notfall, Krisensituation BL: Kinder- und Jugendpsychiatrie KJP

BS: Notfall, Krisensituation BS: Kinder- und Jugendpsychiatrische Klinik der UPK Basel

Fokus

Tabak

Brief an die Eltern

Tabak

Gehören Sie zu den Eltern, die rauchen? Wir haben für Sie einen Brief mit Informationen und Anregungen geschrieben.

Ist Ihr Kind in der Sekundarstufe I?

Lehre oder Mittelschule?

Ist Ihr Kind in der Sekundarstufe I?

U.a. Berufsinformationszentren, Berufsbesichtigungen, Schnupperlehren und App helfen, die passende Wahl zu treffen.